Erleben Sie die Magie des Circus ROLAND seit 1948
Ihre unvergessliche Circus-Erfahrung wartet auf Sie
Ein Zeichen der Hoffnung & Mut zum Neuanfang
Während Deutschland in den späten 1940er Jahren noch tief vom Wiederaufbau geprägt war, bewiesen der profilierte Journalist Will Aureden (1902–1980) und seine aus Bremen gebürtige Gattin Ada (1911–1997) außergewöhnlichen Mut.
Im Winter 1947/48 ließen sie in den ausgebombten Hallen der Weserflug-Werke nahe der Hansestadt ihren Circus ROLAND entstehen – benannt nach dem steinernen Wahrzeichen am bremischen Rathaus. Am 2. Mai 1948 startete in Delmenhorst die erste Saison, getragen von Auredens Erfahrung und dem künstlerischen Talent seiner Frau Ada, die zuvor als Tänzerin am Hamburger Opernhaus gewirkt hatte.
Der „Liebling der Fernsehkameras“
Auredens Hintergrund als Medienprofi revolutionierte die gesamte Branche. Er war zuvor Pressechef beim legendären Sarrasani und begleitete den Hamburger Circus Hagenbeck auf weltumfassenden Tourneen nach Japan und Südamerika.
Dieses Know-how nutzte er, um den Circus Roland zum modernsten Entertainment-Zirkus seiner Zeit zu machen. Roland wurde zum „Liebling der Fernsehkameras“ und zum Inbegriff des modernen Entertainments. Als visionärer Vorreiter brachte er den Glanz der Welt auch in kleinere Orte, die zuvor noch nie Weltklasse-Unterhaltung gesehen hatten.
Ein Meilenstein der Filmgeschichte
Die Popularität von Roland war beispiellos. Der Zirkus wurde zur Kulisse für zahlreiche Filmklassiker und monumentale UFA-Farbfilme:
- 1952: „Phantom des großen Zeltes“ mit René Deltgen.
- 1953: „Schwarzwaldmädel“.
- 1959: Der UFA-Farbstreifen „Meine Heimat ist täglich woanders“.
- 1967: Die 13-teilige ZDF-Serie „Circus meines Lebens“ mit Luise Ullrich.
Heinz Geier-Busch: Der Reformer einer neuen Ära
Ab 1961 wurde Will Aureden tatkräftig von Geschäftsführer Heinz Geier unterstützt, der zum Garanten für die Fortsetzung der Tradition wurde. 1971 übernahm Heinz Geier (dem „Madame“ Paula Busch den Künstlernamen „Busch“ zugebilligt hatte) den Doppel-Circus in eigener Regie.
Unter Heinz Geier-Busch (1923–1994) und seiner Gattin Ingrid brach eine Ära der inneren Reformen an. Er professionalisierte die Branche durch wegweisende Initiativen:
- Gründung einer eigenen Circusschule.
- Bereitstellung von Sozialstandards (Dusch- und Aufenthaltswagen).
- Aufstellung einer behördlich anerkannten Werkfeuerwehr.
Durch geschicktes Verhandeln mit Bundesbehörden steigerte er das Ansehen des gesamten Berufsstandes nachhaltig.